News
Alamaailman Vasarat
Antero Raimo ja Ovet
Bohemian Eyes
Eläkeläiset
Hidria Spacefolk
Hypnomen
Johanna Iivanainen
Jeavestone
Kataya
Kurkirku
Micke from Sweden
Nordis Compilation
Orrenmaa Band
La Sega del Canto
Taipuva Luotisuora
Thundercats
Time Traveller
Ulpa
Underwater Sleeping
Waltari
"Old" Stuff
On Tour
SHOP
Links
Kontakt / Impressum


Alamaailman Vasarat (zu Deutsch: Die Hämmer der Unterwelt) betiteln ihren Musikstyle selbst „horny and punky secret agent brass music“, einige Kritiker schrieben dazu „Ethnic Brass Punk“, was sicher nicht falsch ist.

Die Band ist ein Phänomen in der Musikwelt und das nicht nur in Finnland. Japan USA, Portugal, Niederlande, Schweden stehen bei Alamaailman Vasarat mit auf dem Plan. Mit Saxophone, Tuba, 2 Cellos, Pump Organ, Posaune, Drums und Percussions gehen die schon etwas in die Jahre gekommen Musiker ans Werk. Vergleiche mit Apocalyptica (die zwei Cellos, die als schwere Gitarren agieren), Kaizer’s Orchestra (abstrakte Songstruktur mit der Pump Organ) und Klezmer wurden des öfteren schon angestellt.

Gegründet wurde die Band 1997 von den beiden Musikern Teemu Hänninen (Drums) und Jarno Sarkula (Bass) von der Avantgarde Prog Kult Band Höyry-Kone. Jarno kaufte sich damals ein Sopran Saxophon was für eine Idee stand, eine neue Band zu gründen. Im Jahr 2000 erschien dann ihr erstes Album „Vasaraasia“, welches auf die Platzierung 7 in den Top 20 der Weltmusikcharts kletterte. 2003 erschien dann das Album „Käärmelautakunta“ und 2005 ein Album mit dem Bob Dylan aus Finnland Tuomari Nurmio „Kinaporin Kalifaatti“.

Alamaailman Vasarat komponierte und performte auch Filmmusik wie z.B. den Animationsfilm „Elukka“ von Tatu Pohjavirta.

 

2009 liegt uns nun endlich das neue Album Huuro Kolkko vor.

         Die Ursprünge eines Meisterwerks
- Die Geschichte zu dem neuen Album Huuro Kolkko von  Alamaailman Vasarat -

Anfang 2008 wurden Alamaailman Vasarat von einem Langzeit finnischen Fan Richard Kolkko kontaktiert. Er hatte vor kurzem ein merkwürdiges Paket mit alte Photos, zerbrochenen Insektensammelbüchsen, Notizen und ein robustes Tagebuch von einem entfernten Verwandten, Huuro Kolkko, geerbt.

Huuro Kolkko war ein finnischer Forschungsreisender in den frühen 1900ern, der nie von einen Mitwissenschafltern anerkannt wurde. Während seiner Reisen machte er umfangreiche Studien von lokalen Kulturen, zeichnete Karten von Gegenden, die von keinem Menschen vorher betreten waren, sammelte Exemplare von Insekten, Flora und dem wilden Leben.

In einigen Zeitschriften wurden einige vage Gerüchte von verlorenen Inseln oder gar ein kleiner Kontinent, den Huuro Kolkko angeblich während seiner Studien bereist hat, geschrieben.   Während es ein wenig unklar ist, ob dies tatsächlich geschah oder nicht, ist es bestimmt eine Interessante und Gute Geschichte, das den unbekannten Forschungsreisenden und  Alamaailman Vasarat zusammen brachte.
Richard Kolkko, ein großer Fan von Alamaailman Vasarat wusste, dass die Band auch einen eigenen imaginären Kontinent, Vasaraasia genannt, hatten (Hammer Asia, so der Titel des Debut Albums von 2000) . Richard wandte sich an Alamaailman Vasarat und zeigte einige Zeitschriften und Notizen von Huuro Kolkko. Es war sofort klar, dass sich die Band sofort zum Thema hingezogen wurde.

Musikalisch gibt es den gewohnt typischen Alamaailman Vasarat Sound, der aber dieses mal ganz besonders ist.
Alamaailman Vasarat erkunden verschiedene Musikstile, Orchestrierungen und Aufnahmetechniken. Einige Songs wurden mit der kompletten Band in einer Halle aufgenommen.
Noch einmal wurde die Instrumentenpalette von den vorherigen Alben ausgedehnt. Der letzte Zugang war eine Tubax, ein Kontrabass-Saxophon mit einem unglaublichen Tonumfang wie eine  Wandlungsfähige brüllende Bestie. Gebaut von dem deutschen Instrumentenbauer Benedikt Eppelsheim ausdrücklich für Herrn Stakula. Auf diesem Album werden sowohl ihre aggressive Energie als auch die Sanftheit zum ersten Mal in der Geschichte der Band unsterblich gemacht. Zusätzlich zu Tubax debütierte der Cellist Marko Manninen als ein Thereminkünstler (Theremin= ein elektronisches Musikinstrument. Auf Deutsch wird es auch Ätherwellengeige oder Ätherophon genannt), das er selbst gebaut hat.
Huuro Kolkko wurde in Marokko, während des ersten Weltkrieges für tot erklärt.
Aber sein Erbe wird nicht vergessen. Durch dieses Album zeigt uns Alamaailman Vasarat die fremde Welt, einmal Wild und unberührt, des größten Forschungsreisenden Huuro Kolkko.

nordic notes  | info@nordic-notes.de

to Top of Page