Endlich ist er fertig. Der Nordic Notes Sampler Vol 1!
Vorgestellte Länder mit Bands:
Island:
Ulpa, Kimono
Dänemark:
Joycehotel, Death to Frank Ziyanak
Schweden:
Islation Years, David and the Citizens, David Fridlund, Dungen
Norwegen:
HGH, Ricochets Helldorado, Schtimm, napoo:
Finnland:
Mikael H., Hypnomen, Kometa, Lapko, Cosmo Jones Beat Machine
Estland:
Röövel Ööbik
Das die nordischen Länder Europas eine Vielzahl, und dazu noch einen qualitativen hohen, Output haben, ist ja unlängst bekannt. Da reichen keine Compilations und sonstige Veröffentlichungen aus. Man versucht aber trotzdem mit der Compilation Nordic Notes Vol 1 dem etwas nach zu kommen.
Fangen wir doch mal mit den neuen Ländern an, bzw. eines davon – Estland. Mit Röövel Ööbik bekommt man hier die Indieband Nr. 1 zu hören. Die Herren sind seit über 15 Jahren im Geschäft. Schnörkelloser Gitarren Pop Rock.
Island ist ja bekannt für schrilles und abstruses. So auch Ulpa (übersetzt Parka) von der Vulkaninsel. Waren sie doch schon Anwärter auf den Music Award in Island und sind in ihrer Heimat eine feste Größe. Man durfte die Band bei einigen Festival Gigs hier in Deutschland erleben und sich von ihrer Live Qualität der Progdependent Band überzeugen. Bestimmt werden wir noch mehr sehen und hören.
Kimono hatten für ein Jahr in Berlin gelebt um sich den Markt hier anzusehen und um sich Live mehr zu präsentieren.
Finnland kennt man ebenso für das gewisse andere. Das es aber auch „normale“ Musik gibt, beweisen die Hippies von Hypnomen, eigentlich eine Instrumentalband, hier aber mit Ihrer Nummer Asleep und der Sängerin Jonna Tervomaa.
Mikael H. verkörpert Singer Songwriter Tunes im höchsten. Mikael hat es geschafft als Finne in Neuseeland zu veröffentlichen. Kometa mit ihren Melvins artigen Rock, die vor nicht all zu langer Zeit eine großartige Tour Deutschland absolvierten. Lapko ist die Newcomer Band. Schafften sie es überraschenderweise mit Anhieb auf die Nummer 2 der finnischen Charts.
Weiter nach Norwegen. Dort lebt ja der Country, was HGH uns beweisen. Eine viel zu unterbewertete Band um den ehemaligen Schlagzeuger von Motorpsycho. 60`s Rock gibt es von Helldorado and Ricochtes. Ganz frich sind napoo:.
Schweden beglückt uns mit schönen und eingängigen von Isolation Years, David and the Citizens. Auch das Solo treiben um den Mainman von David and the Citizens, David Fridlund gibt es eine wunderschöne Pop Nummer zu hören. Dungen, die es bis in die USA schafften, trotz der schwedisch-sprachigen Songs.
Dänemark, ebenso schön und eingängig mit den in Deutschland längst bekannten Joycehotel und einmal Unbekannt, aber super gut, Death to Frank Ziyanak mit dem fast Schlager Fe Fi Mo Fo.
Man wird dem Norden nicht gerecht, aber diese Compilation bietet einen feinen, wenn auch kleinen Ausschnitt aus dem aktuellen treiben.
Diese Zusammenstellung ist genau das Richtige für den Sommer!